Nachhaltiges Landmanagement – aber wie?

Geschrieben von Super User.


RePro-Team stellt Ergebnisse auf der Konferenz „Nachhaltiges Landmanagement" vom 17. Bis 19. April in Berlin vor

Wie können ländliche Sekundärressourcen nachhaltig genutzt werden? Auf der Berliner Konferenz "Nachhaltiges Landmanagement" vom 17.-19. April 2013 in Berlin präsentiert das RePro-Team Ergebnisse aus drei Jahren Projektarbeit in der Bioenergieregion Wittenberg und der Klimaschutzregion Elbe-Elster.

Im Vortrag "Sekundärressourcen nachhaltig nutzen. Der RePro-Planer macht´s möglich" berichten Andreas Claus, Bürgermeister der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, und Helke Wendt-Schwarzburg vom inter 3 Institut für Ressourcenmanagement und aus Projekten der Stadt. Die Beispiele zeigen, wie Gemeinden mit dem RePro-Planer Wertschöpfungskreisläufe auf Basis von Restholz, Abwasser oder anderen ländlichen Ressourcen schließen können.

Dem Thema Wasser und Energie wendet sich Wolf Raber, inter 3, im Vortrag "Abwasser zwischen Wertschöpfung und Ressourcenschutz" zu. Co-Autorin ist Kathrin Wichmann von der TU-Berlin. Wolf Raber erläutert am Beispiel Energieholzbewässerung, wie man regionale Wasser- und Stoffkreisläufe schließt und zugleich Erträge steigern und Frischwasserressourcen schützen kann.

"Von Landmanagern und Transaktionskosten", sprechen Dr. Susanne Schön, Projektleiterin bei inter 3, und Özgür Yildiz von der TU Berlin, wenn sie erläutern, wer den Aufbau von Re-Produktionsketten zur regionalen Wertschöpfung in der Energie- und Wasserinfrastruktur vorantreiben sollte und wie anfallende Kosten gesenkt werden können.


Nähere Informationen zur Konferenz „Nachhaltiges Landmanagement" finden Sie hier...



April 2013

RePro-Planer für regionale Ressourcennutzung jetzt online

Geschrieben von Super User.


Pünktlich zum Frühjahr geht der RePro-Planer zur Nutzung ländlicher Ressourcen online. Wer regionale Ressourcen wie Restholz, Grünschnitt, Abwärme, Abwasser effizient nutzen und Vorreiter bei der kommunalen Energiewende sein möchte, findet unter www.reproketten.de fündig. Vorgestellt werden sieben regionale Wertschöpfungsketten, die in ländlichen Gemeinden unter heutigen Bedingungen technisch und wirtschaftlich umsetzbar sind.

Der RePro-Planer begleitet Projektinitiatoren in vier Schritten von der Erstinformation bis zur Umsetzung mit Informationsbroschüren und Planungshilfen. Er umfasst Steckbriefe für den eiligen Leser und Informationsbroschüren zum Weiterlesen, Kurz-Checks zur Prüfung von Projektideen, Praxis-Checks für den Aufbau der Wertschöpfungsketten sowie ausführliche Fachinformationen zum Nachschlagen bei Bedarf. Die Materialien richten sich an Bürgermeister/innen, Stadt- und Regionalentwickler/innen sowie lokale Projektinitiatoren. Neben Informationen zu den Wertschöpfungsketten werden Hinweise u.a. zur Finanzierung, zum Risikomanagement oder zu geeigneten Organisationsformen beantwortet.


Hier geht es zum RePro-Planer...


März 2013

Abwasser als Ressource: Ergebnis-Workshop

Geschrieben von Super User.


Bedarfsgerechte Bewässerung mit Abwasser ist technisch möglich und wirtschaftlich tragfähig

Die bedarfsgerechte Bewässerung von Energiepflanzen mit gereinigtem Abwasser an der Teichkläranlage in Winkel (Elbe-Elster) ist möglich und der Standort für ein Pilotprojekt hervorragend geeignet. Zu diesem Ergebnis kommt die Machbarkeitsstudie des RePro-Teams wie auch die Machbarkeitsstudie des FIB e.V., die im Auftrag der Energieregion Lausitz GmbH erstellt wurde. Beide Studien wurden auf einem Ergebnis-Workshop im Januar in Domsdorf vorgestellt.

Die Beteiligten am Treffen, der Bürgermeister, die Geschäftsführer aus der Region und Vertreter der Vereine und Institute, die am Projekt beteiligt sind, diskutierten viele Fragen, insbesondere die Wirtschaftlichkeit der geplanten Energieholz-Bewässerung, Bewässerungsmethoden sowie geeignete Pflanzenarten und Pflanzschemata als auch das notwendige Umwelt-Monitoring.

Nach einer umfangreichen technischen und wirtschaftlichen Analyse des Projekts und dem Vergleich zu laufenden nationalen und internationalen Projekten, stimmen die Workshop-Teilnehmer darin überein, dass Winkel als Standort für ein Pilotprojekt hervorragend geeignet ist. Gründe liegen in der Bodenbeschaffenheit der landwirtschaftlichen Flächen, der guten Abwasserqualität der Teichkläranlage und nicht zuletzt dem starken Interesse der Gemeinde an vorausschauendem nachhaltigem und regionalwirtschaftlich sinnvollem Handeln.

So wurde als baldiges Ziel die Bepflanzung der Flächen im Frühjahr festgelegt.

Die Idee dahinter ist eine regionale Wertschöpfungskette zu initiieren, die das gereinigte Abwasser als sekundären Rohstoff sinnvoll verwendet, zur Schonung der primären Ressourcen beiträgt und dem Abwasserverband Einleitegbühren erspart.


Januar 2013