Energiefachtagung & 3. Erneuerbare Energienmesse Elbe-Elster

Geschrieben von Super User.


Erneuerbare Energien in der Energieregion Lausitz


Unternehmen & Kommunen ... zusammen wird Watt draus!

Am 8. und 9. Juni 2012 findet zum dritten Mal ein energiegeladenes Wochenende mit der 3. Energiefachtagung und der 3. Erneuerbare-Energien-Messe auf dem Gelände der uesa GmbH in Uebigau statt. Veranstalter ist die Stadt Uebigau-Wahrenbrück in Zusammenarbeit mit der Uebigauer Schaltanlagenbau GmbH, der UKA Meißen GmbH und weiteren regionalen und überregionalen Partnern.

Während der Energiefachtagung am 8. Juni werden in der Zeit von 10 - 12 Uhr die neue Energiestrategie des Landes Brandenburg und die sich daraus ergebenden Potenziale für Unternehmen, Regionen und Kommunen erläutert. Anschließend geht es in kurzen Fachvorträgen um die Ansätze zur Speicherung regional erzeugter Energie. Am Nachmittag werden nationale und internationale Projekte des uesa-Firmenverbundes und der Hager-Gruppe vorgestellt. Beim sich anschließenden „Get Together" können Kontakte geknüpft werden.

Für breite Bevölkerungsreihen interessant wird der 9. Juni. Der Tag der offenen Tür bei der zur Hager-Gruppe gehörenden EFEN GmbH wird in der Zeit von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr mit der 3. Erneuerbare-Energien-Messe kombiniert. In einer neuen Produktionshalle der uesa GmbH werden zahlreiche Aussteller, die Bürger-Energieberatung der Verbraucherzentrale Brandenburg, ein Info-Stand und Elektrofahrzeuge der enviaM, Projekte der Stadt Uebigau-Wahrenbrück und weiterer regionaler Unternehmen rund um das Thema Erneuerbare Energien vorstellen.


Mai 2012

Re-Produktionsketten als Ansatz Nachhaltiger Regionalwirtschaft

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Mit der Nutzung von Sekundärressourcen wie Abwärme, Abwasser oder Grünschnitt in regionalen Re-Produktionsketten sind viele Vorteile verbunden, beispielsweise bei der Erzeugung von Energie. In ihrem Beitrag für die aktuelle Ausgabe von „Ökologisches Wirtschaften" zeigen Dr. Susanne Schön, Özgür Yildiz, Felix Drießen und Dr. Sonja Pobloth, welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Impulse für eine nachhaltige Regionalwirtschaft durch diese Wertschöpfungsketten entstehen können.

An konkreten Beispielen aus der Klimaschutzregion Elbe-Elster-Kreis und der Bioenergieregion Wittenberg beschreibt das Autorenteam Chancen, Zielkonflikte und Lösungswege einer nachhaltigen Regionalwirtschaft, die auf den Aufbau bedarfsgerechter Wasser- und Energie-Infrastrukturen für Bürger und Unternehmen zielt.


April 2012

Fach-Workshop "Bewässerung von Kurzumtriebsplantagen mit Abwasser"

Geschrieben von Super User.


In beiden RePro-Projektregionen gibt es Ansätze zur Nutzung von gereinigtem bzw. teilweise gereinigtem Abwasser auf Kurzumtriebsplantagen für die Energieholzgewinnung. Bei der Erschließung dieser Sekundärressource müssen sich die Initiatoren jedoch mit vielfältigen rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Vorbehalten von Seiten der Behörden, Landwirte und Bevölkerung auseinandersetzen. Diese wirken sich hemmend auf das Innovationsgeschehen aus.

Ist eine nachhaltige Nutzung der Ressource Abwasser möglich?

Dieser Frage stellten sich Anfang November in einem Workshop rund 40 Experten aus Wissenschaft, Wasserwirtschaft und Kommunen sowie Vertretern des Brandenburger Umweltministeriums, Landesumweltamtes und der Kreisverwaltung Elbe-Elster. Referenten berichteten über ihre Erfahrungen aus dem In- und Ausland sowie aktuelle Pilotprojekte im Forschungsprogramm „Nachhaltiges Landmanagement". Anschließend wurden Möglichkeiten ökologisch, ökonomisch und rechtlich einwandfreier Lösungsansätze für die Implementierung solcher Plantagen in Deutschland und der Erschließung des stofflichen Potenzials von Abwasser diskutiert. Ein wichtiges Ergebnis: Es gibt noch viele offene Forschungsfragen, unter anderem zum Düngepotenzial des Abwassers, zur Bewässerungstechnik, aber auch zur Schadstoffakkumulation. Diese sollten in weiteren Pilotprojekten und Standorten mit unterschiedlichen Bodenqualitäten untersucht werden.

Der Workshop wurde im Rahmen des BMBF-Programms „Nachhaltiges Landmanagement" von inter 3 und dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in den Räumen der TU Berlin organisiert.


Dezember 2011