Wie kommt das Neue in die Welt? RePro auf dem FONA-Forum in Leipzig

Wie geht es mit dem Aufbau von Re-Produktionsketten nach dem Ende des Projekts weiter? Mit dem RePro-Planer, dem Werkzeugkasten für die Nutzung ländlicher Sekundärressourcen. Der RePro-Planer ermöglicht Kommunen, in vier Schritten zu einer regionalen Ressourcen(wieder)verwendung und lokalen Wertschöpfung zu kommen. Erste Erfahrungen aus der Praxis stellten Andreas Claus, Bürgermeister von Uebigau-Wahrenbrück und Helke Wendt-Schwarzburg vom inter 3 Institut für Ressourcenmanagement am 10. September 2013 auf dem FONA-Forum in Leipzig vor.

Im Zentrum der Veranstaltung zum nachhaltigen Landmanagement standen die Zusammenarbeit von kommunalen und Wissenschaftspartnern, die Praxistauglichkeit der Ergebnisse und deren weitere, auch internationale, Verbreitung sowie geeignete Foren für den (inter)nationalen Austausch der Entscheider über Landnutzungen.

Dr. Susanne Schön, RePro-Projektleiterin vom inter 3 Institut, eröffnete mit dem provokanten Titel "Total innovative Innovation - Wozu taugt eigentlich die Innovationsforschung?" den Workshop zu diesem Thema. Dabei gab sie am Beispiel des RePro-Projekts einen Überblick über die Voraussetzungen, Funktionsprinzipien und Fallstricke, denen sich Forscher im inter- und besonders im transdisziplinären Kontext gegenübersehen. Zum Publikum gehörten viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den ab 2014 startenden Innovationsgruppen "Nachhaltiges Landmanagement" arbeiten werden.

 

September 2013

Fachtagung zur Abwasserbewässerung von Energieholz in Uebigau

Die Teichkläranlage im brandenburgischen Winkel liefert jährlich knapp 90.000 Kubikmeter gereinigtes Haushaltsabwasser, das qualitativ für die Bewässerung der benachbarten Energieholzplantage geeignet ist. Eine bedarfsgerechte Bewässerung soll Beeinträchtigungen der Grundwasserqualität ausschließen. Die Wirtschaftlichkeit der Bewässerung von Energieholz ist gegeben, wenn Bewässerungsaufwand und die damit erreichbaren Ertragssteigerungen in einer Re-Produktionskette kooperativ getragen werden. Damit wird zugleich ein beispielhafter regionaler Stoff- und Wertkreislauf initiiert. Zu diesen Ergebnissen sind die Forscher aus dem RePro-Team gekommen. Nun soll ein Pilotprojekt mit integriertem Umweltmonitoring die Abwasserbewässerung genehmigungsfähig machen. Am 9. August 2013 trafen sich hierzu 25 Wissenschaftler verschiedener NLM-Verbünde, darunter ELaN-Projektleiter Prof. Dr. Gunnar Lischeid vom Zalf e.V. sowie Vertreter des Projektträgers und des wissenschaftlichen Begleitvorhabens mit den Kooperationspartnern vor Ort im Schloss Uebigau.

 

August 2013

 

Kongress „RePro – Ressourcen vom Land“

Geschrieben von Super User.


„Kongress RePro – Ressourcen vom Land: Regionale Verwertung von Sekundärressourcen" am 23. Mai in Berlin

Am 23. Mai findet in Berlin der Kongress „RePro – Ressourcen vom Land: Regionale Verwertung von Sekundärressourcen" statt. Der Kongress thematisiert die Chancen für Städte und Gemeinden, die die Verwertung ländlicher Ressourcen wie Restholz, Grünschnitt, Abwasser, Abwärme bei weltweit steigenden Preisen für Rohstoffe und Energie bietet.

Kommunen, die sich für den Aufbau solcher Wertschöpfungsketten interessieren, finden einen RePro-Planer als Anleitung zur Ressourcennutzung ab sofort unter www.reproketten.de.

Welche regionalen Wertschöpfungsketten sind möglich? Was lohnt sich unternehmerisch? Wie können lokale Projekte unterstützt und umgesetzt werden? Antworten auf diese Fragen und Erfahrungen mit dem Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten in der Bioenergieregion Wittenberg in Sachsen-Anhalt und der Klimaschutzregion Elbe-Elster in Brandenburg werden am 23. Mai 2013 in Berlin auf dem Kongress „Regionale Verwertung von Sekundärressourcen" diskutiert.

Der Kongress stellt die Ergebnisse des Projekts „RePro – Ressourcen vom Land" vor.

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier...

Nähere Informationen zu den Projektergebnissen finden Sie in unserer digitalen Pressemappe...


Mai 2013